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Solar

Wer in eine Solaranlage investiert, investiert in die Zukunft.

Die Sonne ist eine "heimische" Energiequelle, sie steht überall und kostenlos zur Verfügung und ist praktisch unerschöpflich. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl sind dagegen nur begrenzt vorhanden. Die nächsten Generationen werden nicht mehr uneingeschränkt auf sie zurückgreifen können, so dass die Sonne zweifellos die Energie der Zukunft darstellt. Solarenergie kann die Abhängigkeit von Öl und Gas verringern.

Mit der Installation einer thermischen Solaranlage trägt man aktiv zu einer Verringerung der klimaschädlichen CO2-Emissionen bei. Eine Solaranlage hat gegenüber konventionellen Warmwasserbereitungssystemen eine eindeutig positive CO2-Bilanz. Somit leistet Solarenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Funktionsweise

Die energetische Amortisationszeit einer thermischen Solaranlage (Zeitspanne, bis die Solaranlage soviel Energie erzeugt hat, wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde) beträgt zwischen einem halben und zweieinhalb Jahren. Im Gegensatz dazu verbrauchen konventionelle Systeme für die Bereitstellung einer bestimmten Menge nutzbarer Energie (Wärme, Strom) immer eine größere Menge an Primärenergie (Kohle, Erdgas, Erdöl, Uran) und amortisieren sich daher energetisch nie.

Für die Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung ergeben sich günstige Voraussetzungen, da der Warmwasserbedarf eines Haushaltes über das Jahr annähernd konstant ist. Es besteht dadurch eine größere Übereinstimmung zwischen Energiebedarf und solarem Energieangebot als bei der Nutzung zur Raumheizung. Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man jährlich 50 % bis 65 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Im Sommer kann meist der gesamte Bedarf an Warmwasser über die Solaranlage bereitgestellt werden. Dann kann die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden. Das ist besonders vorteilhaft, weil sie in diesem Zeitraum wegen des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem niedrigen Nutzungsgrad arbeitet. Man kann die angebotene Sonnenenergie noch besser nutzen, wenn anstatt der herkömmlichen Geräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss zum Einsatz kommen.

Wie funktioniert eine Solaranlage?

Herzstück einer thermischen Solaranlage ist der Kollektor. Ein Flachkollektor, die am weitesten verbreitete Bauform eines Kollektors, besteht aus einem selektiv beschichteten Absorber, der zur Absorption ("Aufnahme") der einfallenden Sonnenstrahlung und ihrer Umwandlung in Wärme dient. Zur Minimierung von thermischen Verlusten wird dieser Absorber in einen wärmegedämmten Kasten mit transparenter Abdeckung (meistens Glas) eingebettet. Der Absorber wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit (üblicherweise ein Gemisch aus Wasser und ökologisch unbedenklichem Frostschutzmittel) durchströmt, die zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher zirkuliert. Thermische Solaranlagen werden über einen Solarregler in Betrieb genommen. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur im Speicher um einige Grad übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Warmwasserspeicher Die konventionelle Heizung gewährleistet über den Ladekreis, dass auch dann ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht, wenn die Solaranlage keine oder zu wenig Nutzenergie liefert.
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Einbau einer Solaranlage

Solaranlagen lassen sich problemlos in die Gebäudetechnik integrieren. Damit ergänzt eine moderne thermische Solaranlage, die mit mindestens 20 Jahren die Lebensdauer eines Heizkessels übertrifft, die konventionelle Heiztechnik ideal. Sollten Sie ein Haus bauen oder umbauen, sich aber noch nicht für eine Solaranlage entscheiden können, denken Sie daran, dass im Rahmen der Umbauarbeiten bereits Vorbereitungen für den späteren Einbau einer Solaranlage getroffen werden können (Führungen für zwei Kupferrohre 18 ´ 1 und ein fünf-adriges Elektrokabel vom Heizraum bis unters Dach). Das spart Ihnen später viel Arbeit und Geld.

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Was kann man an Beihilfen erwarten?

Die Höhe der Zuschüsse für eine Solarinstallation von 2 bis 4 m2 Kollektorfläche und einem Solarspeicher von mindestens 300 Liter beträgt: 1500 Euro (+ 100 Euro für jeden m2 Kollektorfläche über 4 m2) von der Wallonischen Region; 650 Euro von der Provinz Lüttich; und bis zu 750 Euro von den Gemeindeverwaltungen (in den jeweiligen Gemeinden unterschiedlich). Der Gesamtbetrag dieser Zuschüsse darf jedoch 75% der Anschaffungskosten nicht überschreiten. Zusätzlich erhalten Sie eine Einkommensteuer-Rückzahlung von 40% der Anschaffungskosten, wobei die Höchstgrenze bei 2600 Euro liegt. Zusammengerechnet ergeben diese Fördermittel einen Gesamtbetrag von 5500 Euro. Der Preis einer Standard-Solaranlage dagegen beträgt nur zirka 5300 Euro.

Bedingung für den Erhalt dieser Beihilfen ist, dass die Anlage von einem von Soltherm anerkannten Betrieb installiert wird. Wir – die Firma Knaus – besitzen diese Zulassung. Beim Ausfüllen der Antragsformulare sind wir Ihnen gerne behilflich, oder – noch besser – wir erledigen den ganzen Papierkram für Sie! Nähere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter http://www.energie.wallonie.be
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Bild oben copyright: Maren Beßer/pixelio.de